Günters 300. beim 6H Lauf für die OMA´s

Günter Liegmann, OberPum und toller Typ hatte über verschiedene Kanäle und Freundeslisten verlauten lassen dass er beim 6 Stunden Lauf am Rubbenbruchsee nahe Osnabrück seinen 300. Marathon/Ultra laufen würde.

Der Rubbenbruchsee liegt ungefähr vier Kilometer nordwestlich der Osnabrücker Innenstadt und bildet die Grenze zwischen den Stadtteilen Westerberg und Atter. Der Stadtteil Eversburg schließt sich nordöstlich an das Naherholungsgebiet an.

Der See liegt in einer in Nord-Süd-Richtung verlaufenden, einige hundert Meter breiten Tiefebene, dem Rubbenbruch. Geologisch handelt es sich hierbei um einen Grabenbruch, der bei der Gebirgsbildung des Osnabrücker Hügellands entstanden ist. Der Rubbenbruch zeigt außerdem Reste der alten Osnabrücker Landwehr.

Die Umgebung des Sees ist durch ausgedehnte Wald- und Wiesenflächen geprägt, die einen innerstädtischen Ausläufer des Naturparks TERRA.vita bilden. Westlich des Sees liegt die größtenteils landwirtschaftlich genutzte Atterheide mit dem gleichnamigen Flugplatz. Richtung Osten erstrecken sich die Waldgebiete Heger Holz und, etwas nördlich davon, das Natruper Holz. Diese werden ebenfalls zur Naherholung genutzt. Im Süden schließen sich Feuchtwiesen sowie ein weiteres Waldgebiet, das Hakenhof Holz, an. Einige hundert Meter südöstlich des Sees liegt außerdem das Klinikum Osnabrück auf dem Finkenhügel. Darüber hinaus existiert eine Grünverbindung, die vom Rubbenbruchsee aus in Richtung Osten durch das Heger Holz und über den Westerberg führt und fast bis an die Innenstadt heranreicht.

So gab es von verschiedenen Stellen schon Monate im Voraus den Aufruf den lieben Günter zu seinem Jubiläum zu begleiten. Da der Termin für mich aber aufgrund der Segelhochsaison eher ungünstig fällt habe ich nicht zu frühzeitig zugesagt.
Um genau zu sein habe ich erst einen Tag vor dem Lauf entschieden teilzunehmen. 
Einige Wochen zuvor gab es die Idee dass ich gemeinsam mit meinem Onkel Hajo mit meinem Schiff den Törn von Lauwersoog über die Nordseeinseln nach Wilhelmshaven Rüstersiel zu segeln um dann gemeinsam mit seinem Schiff im Konvoi und erweiterter  Besatzung  Richtung Helgoland und später Dänemark aufzubrechen. Hajo musste allerdings früher von Bord und wir haben einen Besatzungstausch in Nessmersiel vorgenommen. Ab da war ich dann mit Maike unterwegs .. nach Langeoog und am nächsten Tag Spiekeroog wo wir spontan einen Tag verlängerten. Von dort aus sollte es nach Helgoland gehen aber der Wind hat das nicht hergegeben so dass wir um Wangerooge herum nach Rüstersiel gelaufen sind. Da die Reise dort auf Sicht aufgrund der geänderten Urlaubspläne von Hajo zunächst zu Ende war gab es die Möglichkeit am Rubbenbruchsee zu laufen.

vorne LaDigue .. hinten die Barbarina in Rüstersiel

Morgens also bei schönstem Wetter los und mit keinerlei Erwartungen nachgemeldet. Es gab ja immer noch das Problem mit Herrn Achilles.
Schon die Nachmeldung war ein Vergnügen .. Ha-We und Günter hatten wieder alles im Griff.
Kurz vor dem Start dann eine Menge bekannte Gesichter gesehen.. Toni, Holger,Frank,Ingo,Stefanie und und und .. und Yvonne.
Das Wetter war eine Wucht sehr sonnig und sehr warm.

Da dies mein erster 6 Stunden Lauf werden sollte hatte ich so gar keine Ahnung wie man das ganze angeht und wie eine gute Vorbereitung und der Tagesablauf zu planen sei.
Einige hatten sich in regelrechten Camps zusammen gefunden. Es gab Stühle, Tische, Sonnenschirme. Viele hatten jede Menge Equipment dabei.
Verschiedene Schuhe, Wechselsachen und andere Utensilien wie Cremes, Pflaster etc. Ich dagegen stand nur mit meinen Klamotten da. Komisches Gefühl. Aber egal. Es sollten eh nur 30km zum testen werden.

Kurz vor dem Start haben sich dann noch alle anwesenden Pummelanten zusammen gefunden um ein Gruppenfoto zu schießen. Unglaublich dass fast 30 Pummelns den Weg hierher gefunden haben.
Kurz darauf ging es dann auch schon los. Gemeinsam mit Yvonne und dem Trolli ging es auf die ersten Runden dieses wunderschönen Rundkurses. Durch Wald und Sonne aber immer am See entlang vergisst man hier die Zeit. Quatschend und fröhlich Faxen machend verflogen die ersten Runden wie im Flug. Ein unglaublich reich gefüllter Verpflegungsstand lud zum verweilen ein.

Pummelanten Show

Nach ein paar Runden dann scharf nach dem VP links rein zum Boxenstopp im anliegenden Restaurant. Jetzt weiss ich genau was der Trolli so treibt beim Boxenstop .. oh oh .. logischerweise hatten wir Yvonne mit dem Stop unterschnitten und brauchten ein paar Runden bis wir ( ich ) Trolli wurde durch die Reihen gespült.. sie wiederfanden und somit der ernste Teil des ganzen beginnen konnte.
Wir hatten uns viel zu erzählen über dit und dat… Ernstes, weniger Ernstes und richtig Ernstes. Dann und wann bekam ich mal einen Hieb in die Seite wenn ich den Tempomat falsch interpretierte. Aber es ging rum .. und immer wieder rum .. Zwischendurch kam uns Jürgen hüpfend pfeifen und gut gelaunt begleiten. Er war da schon 2-7 Runden weiter wie wir und ganz happy mit seiner Marathon Zeit und seiner Platzierung.. Wie eine Gazelle .. ein Wahnsinn.

Manchmal wurde der Jubilar überholt. Günter Liegmann- heute seinen 300. Marathon in Arbeit oder besser in Vergnügen . OBER PUM und Super Type. Immer in Begleitung. Mal von sportlichen Hengsten die ihm Respekt zollten – mal von feschen Damen die ihm nicht von der Seite wichen – mal von der schreibenden Zunft – und und und ..
Er hat Ihn gefinished .. seinen 300. CHAPEAU und den allergrößten Respekt! Da werde ich wohl nie hinkommen.
Leider bin ich auch nicht dazu gekommen Ihm persönlich zum Finish zu gratulieren. Ich wollte ja eigentlich nur 30 laufen wurde durch Yvonne aber zu 45 motiviert. Sie selbst hat denn noch ein paar km drauf gepackt wie ich hinterher lesen konnte und mal wieder Staubfänger und Treppchenfotos gesammelt. Da war ich aber schon fast wieder zurück in Bremen. Seelig des Tages und der durchlebten Zeit und der tollen Gespräche. Aber auch ein wenig beunruhigt dadurch. 

Rückwärtsgang ..

Gefühle .. mögen Sie auch sonst so positiv sein für einen selbst bergen auch immer die Gefahr einem Menschen dem man mag oder der einem sehr nahe steht  zu verletzen und traurig zu machen. Manchmal sind Entscheidungen unmöglich oder gar abwegig .. sich für sich .. sich für die Gemeinschaft oder sich gegen sich zu entscheiden. Eine wahre Qual .. 
Letztlich ist jede Entscheidung falsch und man muss die Tiefe seiner Seele sprechen lassen. Heute war ein klitzekleiner Moment auf dem Weg dort hin… 
UND !!! Günters 300. !! Herzlichen Glückwunsch !

Toller Lauf ! Tolle Orga ! Tolle Stimmung ! Wenn immer ich kann .. ich bin wieder dabei.

Das Video zum Lauf von Frank Pachura – Laufen in Dortmund.de

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