Cuxhaven 30er

Cuxhaven liegt an der Elbemündung und sein berühmtestes Wahrzeichen ist wohl die Kugelbake. Diese hat jeder schon einmal gesehen der von Helgoland aus den Sprung über die Nordsee bis nach Helgoland gemacht hat.  Das hölzerne Seezeichen markiert an der Elbmündung den Übergang von der Unter- zur Außenelbe und damit die Grenze für die Binnenschifffahrt.
Zu dem Lauf bin ich gekommen weil Toni mir dazu geraten hat doch mal einen 30er in angestrebtem Marathontempo zu versuchen. Ein paar Tage vor dem Lauf habe ich mich mit Manuela auf ein Tempo zwischen 5:30 und 5:35 geeinigt welches wir zusammen probieren wollten. Wie immer waren viel bekannte Gesichter mit am Start und so wurde die Wartezeit bis zu Start sehr kurz. Vor dem Start wurden wir dann noch von einem weiteren Racebooker angesprochen dass er sich gerne uns anschließen würde. Die Strecke ist ein 10km Rundkurs der für uns somit 3x zu absolvieren war. Da Manuela Chance auf das Treppchen hatte war es von Anfang an wichtig immer Ihre Konkurrenz im Blick zu haben.  Die ersten Kilometer liefen etwas schneller als nach Plan aber der Fluss und die Harmonie passten so gut dass wir ohne Probleme an der dritten Frau mitsamt Ihres Begleiters dranbleiben konnten. In greifbarem Abstand sind wir bewusst nur gefolgt und haben es vermieden das Tempo zu machen. Bei km 10 – also nach der 1. Runde – schlossen wir auf um als 4er Gruppe durch den Sprecher als tolles Team gelobt zu werden. Schon 200m später haben wir gemerkt dass unser Druck von hinten wohl Wirkung zeigte und Frau Nummer 3 zu Frau Nummer 4 wurde. Wir konnten auch kontinuierlich unseren Abstand vergrößern. Unsere vor dem Start dazugekommen Begleitung ist übrigens ohne zu gucken bereits nach 200m davon geeilt und wurde (erstmal) nicht mehr gesehen.
Die 20 km Marke wurde passiert. Keine besonderen Vorkommnisse bis dahin außer das bei jeder Deichüberquerung und bei Wind von vorne eine komische Möwe immer kräftig schimpfte. Seit dem Lauf nenne ich Manuela auch manchmal meine Möwe .. Grins.
Ab km 25 wurde das ganze dann etwas zäher. Die Zeiten gingen deutlich in den Keller da wir auch jeden Verpflegungspunkt mitnahmen. Luft nach hinten war genug. Später zeigte sich dass wir etwa 7 Minuten Vorsprung heraus gelaufen haben. Nach vorne allerdings war auch soviel Luft dass wir uns nicht grämen mussten zum Schluss Speed verloren zu haben.
Unsere enteilte “Fast” – Laufbegleitung haben wir übrigens bei km 22 überholt. Und noch einige Minuten an Abstand zwischen uns gelassen. Wir hatten uns wohl besser eingeteilt.
Im Ziel kamen wir mit 2:41:16 an. Der Zieleinlauf an sich ist etwas unglücklich dort. Man läuft zunächst am Zielbogen vorbei um dann auf Kopfsteinpflaster ca. 150m vom Bogen weg zur Wendemarke zu laufen um dann zurück ins eigentliche Ziel zu kommen. Hart für den Kopf. Manuela war auf dem Treppchen und wir haben mit der Pace von 5:19 ein wirklich schönes Ergebnis erzielt. Hat Super viel Spass gemacht mit meiner Möwe. Herzlichen Glückwunsch zum dritten Platz!

 

 

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